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November 2010

Körperliche Beweglichkeit erhalten
Künstlicher Gelenkersatz – Endoprothetik

Da die Menschen heute viel länger leben als in vergangenen Zeiten, sind auch die degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates, insbesondere der Gelenke, in den letzten Jahren deutlich angestiegen.

Liegt dem Gelenksverschleiß eine Abnutzung des Gelenkknorpels zugrunde, spricht man von einer Arthrose. Die Gründe hierfür können zum Beispiel vorangegangene Verletzungen, Fehlstellungen, Infektionen und Stoffwechselstörungen oder auch genetische Ursachen sein. Ist der Gelenksverschleiß bereits fortgeschritten, so kommt es häufig zu Schmerzen und einer Bewegungseinschränkung. Nicht selten treten Schwellungen und ausgeprägte Entzündungen auf und die Lebensqualität der Betroffenen sinkt deutlich. Diesen Menschen kann meist mit einem künstlichen Gelenksersatz als Therapie, einer sogenannten Endoprothese, geholfen werden.

Durch technologische Entwicklungen hat die moderne Medizin in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Es stehen für nahezu alle großen Gelenke (Hüfte, Knie, Schulter, Sprunggelenk und Ellenbogen) bewährte Gelenksersatz-Modelle zur Verfügung. Am häufigsten wird ein Hüftgelenks-/ und Kniegelenksersatz durchgeführt. Die Haltbarkeit der Implantate hat dabei stetig zugenommen und liegt beispielsweise bei einem künstlichen Hüftgelenk zurzeit bei etwa 15 bis 20 Jahren, bevor es ausgetauscht werden muss. Sollte ein Prothesen-Wechsel notwendig sein, so gibt es auch hierfür eine Vielzahl von speziellen Produkten. Allerdings sind die technischen und operativen Herausforderungen dann deutlich höher als bei einer Erstimplantation.

Auch die Operationstechniken haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Gerade beim Hüft-/ und Kniegelenksersatz wurden sehr schonende Verfahren entwickelt, die es ermöglichen, die Implantate mit nur kleinen Schnitten und unter minimaler Gewebedurchtrennung einzusetzen (minimalinvasive Techniken). Dadurch sind die Rehabilitationszeiten deutlich verkürzt worden und der Patient kann schneller wieder in den Alltag zurückkehren. In der Regel folgt auf einen ungefähr einwöchigen Klinikaufenthalt eine stationäre Rehabilitationsbehandlung von weiteren zwei bis drei Wochen, bevor der Patient wieder nach Hause entlassen wird. In Einzelfällen ist auch eine ambulante Rehabilitation denkbar. In den ersten Wochen nach der Operation lassen die Schmerzen meist schon merklich nach. Mit einer Normalisierung der Gelenkfunktion darf der Patient nach ca. zwei bis drei Monaten  rechnen.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist ein fundiertes Know-how der behandelnden Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet. Nur durch jahrelange Erfahrung kann ein hoher Qualitätsstandard in der Behandlung gewährleistet werden. Deshalb sollte der Patient bei der Wahl der Klinik, spezialisierte Abteilungen und Ärzte favorisieren.

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